Menü

Vergrößernde Sehhilfen

Viele Erkrankungen der Augen führen zu einer Verminderung der Sehschäfre (Visusabfall).
Hauptursachen sind Erkrankungen der Netzhaut, wie z.B. Makuladegeneration.

Vergrößernde Sehhilfen haben die Aufgabe, den Visusabfall durch Vergrößerung der Netzhautbilder zu kompensieren. Ein Ziel, welches bei der Versorgung mit vergrößerten Sehhilfen erreicht werden soll, ist ihr Restsehvermögen, mit Hilfe entsprechender optischer oder elektronischer Hilfsmittel in die Lge zu versetzen, bestmöglich zu vestärken.

Versorgungsmöglichkeiten:

  • Lupen
  • Lupenbrillen
  • Fernrohrbrillen
  • Fernrohrlupenbrillen
  • Kantenfilterbrillen als Lichtschutz und zur Kontraststeigerung
  • Bildschirmlesegeräte
  • TV-Lupe
  • TV-Screens
  • Monokulare
  • Low-Vision-Leuchte

Kennzeichen von Sehbeeinträchtigung

  • Äußerungen über Sehbeschwerden, z.B. verschwommenes, unscharfes Sehen, Schwierigkeiten beim Sehen in die Ferne oder beim Lesen kleinerer Drucke
  • Organauffälligkeiten wie Augenzittern, Augenrollen, Schielen
  • Scheinbares Vorbeisehen an einem fixierten Objekt, keinen Blickkontakt aufnhemen können, verschlafener Blick
  • Anstoßen, Stolpern, Danebengreifen, Fehltritte beim Treppensteigen
  • Sehr nahes Lesen, schiefe Kopfhaltung beim Sehen, Gebrauch nur eines Auges, Blinzeln
  • Erhöhte Blenempfindlichkeit, Lichtscheu oder Wunsch nach mehr Licht
  • Häufiges Augenreiben, Rötung oder Tränen der Augen
  • Kopfschmerzen oder schnelle Ermüdung bei Aufgaben, die Anforderungen an das Sehen stellen
  • Auffalend schlechte Handschrift oder auffällige Veränderungen der Handschrift